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Die Zauberformel für Erfolg

Bio und Chemie findest du spannend oder wenigstens akzeptabel. Mathe macht dir keine Angst und dir schlottern nicht die Knie, wenn du mal deine Meinung sagen sollst. Außerdem schlägt ein Retterherz in dir, denn dir sind der Mensch im Allgemeinen und sein Wohlergehen im Besonderen wichtig. Kannst du dazu ja sagen, dann steht fest – in dir steckt ein Apotheker!

Na wie geht's dir? War's ein Schock oder hast du's schon geahnt? Keine Sorge, wenn du dich nicht bewegst, geht's auch wieder vorbei, aber wenn du's wirklich wissen willst, lies weiter.

Als Apotheker weißt du alles über Medikamente – du kannst sie analysieren und bewerten. Im Pharmaziestudium – und das musst du "leider" auf dich nehmen - lernst du, wie Arzneimittel zusammengesetzt sind, wie sie im Organismus wirken und wie sie den Menschen gesundmachen. Und was gibt es Schöneres, als Menschen täglich helfen zu können?

Zwar ist Pharmazie ein Studiengang für den es eine Zulassungsbeschränkung gibt, doch auch wenn dein NC etwas über dem der Zugangsvoraussetzung liegt, solltest du dich bewerben. Die Hochschule hat sehr viel Mitsprachrecht und ihre eigenen Auswahlverfahren. Und wer nichts wagt, hat schon verloren! Bewerben kannst du dich über www.hochschulstart.de.

In 4 Jahren zur Apotheke in 5 zum Apotheker

In den ersten beiden Jahren geht’s um die Basics – deswegen nennt sich der Stress auch Grundstudium. Da kommen so schöne Sachen auf dich zu wie organische und anorganische Chemie, Arzneiformenlehre, pharmazeutische Biologie, Anatomie und Physiologie. Auch wenn das kein Spaziergang wird – aber der Mix aus Theorie und Praxis macht's abwechslungsreich und interessant. Immerhin bist du etwa die Hälfte der Zeit im Labor selbst aktiv.

Das erste Mal richtig spannend wird's nach zwei Jahren, dann kommt das erste Examen (Stex) auf dich zu, aber mit ein bissel Grips ist das echt zu schaffen. Und dann geht's eigentlich erst los. Während bisher alles ziemlich nach Grundlagenforschung roch, wird's nun konkret und das Arzneimittel und der Mensch treten in dein Studentendasein. Worum geht's?

Pharmazeutische Chemie:

Hier beschäftigst du dich mit der Wissenschaft von den Arzneistoffen – du lernst warum Arzneistoffe wirken und was das mit ihrer Struktur zu tun hat. Ein paar kannst du selbst synthetisieren und analysieren; ob du das Zeug zum Arzneistoffentwickler hast?

Pharmazeutische Biologie:

Viele Arzneistoffe stammen aus Pflanzen, auch Gifte und Drogen haben hier ihren Ursprung, oft in ein und derselben Pflanze. Nur der Experte behält hier den Überblick und trennt das eine vom andern. Pflanzen kennst du nach dem Grundstudium in- und auswendig, jetzt rückst du ihnen richtig auf die Pelle, ein Paradies für Biochemiker. Bist du dabei?

Pharmazeutische Technologie:

Eine der pharmazeutischen Kernwissenschaften, hier wird es technisch, denn moderne Tabletten haben wenig Ähnlichkeiten mit den Pillen aus alten Zeiten. Hier macht Apothekern keiner was vor! Sie wissen alles über kontrollierte Wirkstofffreisetzung, Retardierung oder auch gezieltes Targeting. Hier zeigt sich die Pharmazie von ihrer innovativsten Seite.

Pharmakologie:

Böse Zungen sagen, Apotheker sind Mediziner, die kein Blut sehen können. Richtig ist, dass Pharmazeuten kein Blut sehen müssen, aber einiges an medizinischem Verständnis haben. In der Pharmakologie berühren sich die beiden Disziplinen. Denn Arzneimittel sind in der Regel die wirksamsten Instrumente, die Ärzte für ihre Therapie haben. In der Pharmakologie lernst du, warum das so ist und was genau Arzneimittel im Organismus bewirken.

Klinische Pharmazie:

Wenn dir Pharmakologie noch nicht medizinisch genug sein sollte, ist klinische Pharmazie genau dein Ding, denn hier geht's ran an den Patienten. Welche Arzneimittel helfen im konkreten Fall wirklich, wie müssen sie dosiert werden und wie beeinflussen sich die Medikamente des Patienten untereinander? Hier warten viele Schwierigkeiten, auf einen, der sich damit auskennt. Wie wär's mit dir?

Praktisches Jahr:

Das Beste am praktischen Jahr ist, dass du das zweite Stex hinter dir hast und dich damit kaum noch was auf deinem Weg zum Erfolg aufhalten kann.

Schon während des Grundstudiums verbringst du acht Wochen in der pharmazeutischen Wirklichkeit, also in einer Apotheke, in der Industrie oder im Krankenhaus. Du merkst also schnell, was auf dich zukommt.

Richtig ausprobieren kannst du dich im praktischen Jahr. Ein halbes Jahr in der Apotheke ist Pflicht, danach stehen dir alle Türen offen. Egal, ob du dich auf die Apotheke festlegst, weil du den Patienten direkt helfen willst oder lieber im Krankenhaus die enge Zusammenarbeit mit dem Arzt suchst, ob du als Speerspitze der Wissenschaft an der Uni oder in der Industrie arbeiten willst oder in der Verwaltung die Gesundheitsfürsorge von heute und morgen mitgestalten willst – du hast die Wahl. Gesundheitshelden wie du werden überall gebraucht!

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